Größter Forschungsstandort für Informatik in Europa

Den Reigen der Botschafterbesuche der Saarbrücker Informatik setzte der diplomatische Vertreter Österreichs, Dr. Ralph Scheide, in Begleitung des Leiters der österreichischen Handelsdelegation, Christoph Sturm, fort. Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Linneweber nutzte die Begrüßung zu einem kurzen Aufriss der schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen, in der sich die Universität im Umfeld der durch die Finanz- und Eurokrise ausgelösten Sparzwänge der Bundesregierung befinde. “Wir blicken durchaus sorgenvoll in die Zukunft”, so Linneweber, obgleich die Universität durch ihren grenzüberschreitenden Ansatz gut aufgestellt sei.

Prof. Dr. Raimund Seidel, geborener Österreicher aus der Steiermark, gab in seiner Funktion als Koordinator der Saarbrücker Graduiertenschule im Anschluss einen Einblick in den spezifischen Lehransatz der Saarbrücker Graduiertenschule. Für Seidel gab es nach eigenen Worten keine Alternative zum Informatik-Standort Saarbrücken, als er 1994 den Weg von der renommierten Universität Berkeley nach Deutschland fand: “Wir können behaupten, dass Saarbrücken der größte Forschungsstandort im Bereich Informatik in ganz Europa ist.” (my)

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