Das Mobile Tagging über so genannten QR-Codes mit Hilfe von Smartphones und internetfähigen Digitalkameras nutzen immer mehr Anbieter von online verfügbaren Produktionformationen. Anbieter wie die Saarbrücker IaneoSolutions GmbH machen Produktinformationen unbegrenzt mobil verfügbar und realisieren damit bei ihren Kunden erheblich die Kosten für Druck und Aktualisierung von Printkatalogen. Möglich ist dies durch QR-Codes, die an Produkten angebracht werden und durch das Auslesen mit gängigen Smartphones dem Nutzer zusätzliche Informationen über Internetseiten erschließen. Forscher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) haben in Kooperation mit dem Nahrungsmittelhersteller Juchem jetzt eine ganz andere Anwendung für die 2D-Barcodes entwickelt: auf selbst gebackenen Keksen angebracht, können über das Auslesen der QR-Codes ganz persönliche Botschaften an beliebige Personen im Internet hinterlegt werden.
Einzige Voraussetzung: man kauft im Onlineshop von Juchem eine Backmischung mit essbaren QR-Codes. Mit einem individuellen Passwort können dann persönliche Botschaften auf einer Internetseite hinterlegt werden. Der Keksempfänger fotografiert nach dem Backen der Kekse den entsprechenden QR-Code ab und findet dann auf der jeweiligen Internetseite die für ihn bestimmte persönliche Nachricht. Mehr Individualität war nie. Viele Smartphones verfügen bereits über ein Leseprogramm für QR-Codes. Zusätzliche Hilfe bietet bei Bedarf die Online Seite von Juchem.
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Redaktion: Markus M. Frey
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