Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Bundeswettbewerb Informatik gestartet

Donnerstag, 2. September 2010

Den Siegern des am 1. September gestarteten Bundeswettbewerbs Informatik winken neben Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes auch attraktive Geldpreise. Außerdem erhalten die Teilnehmer der ersten beiden Runden Zugang zu Informatik-Camps an führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen. Der Wettbewerb läuft über ein Jahr und umfasst drei Runden. Teilnehmen können Schüler, Berufsschüler und Auszubildende, aber auch Wehrdienst- und Zivildienstleistende, die nicht an einer Hochschule studieren und nicht älter als 21 Jahre sind. Die Teilnahmeunterlagen sind auch online unter www.bundeswettbewerb-informatik.de verfügbar. Mit einem speziellen Förderprogrammm sollen in diesem Jahr gezielt junge Frauen zur Teilnahme motiviert werden. Dazu bezuschusst die Initiative BWINF (Bundesweit Informatiknachwuchs fördern) die Teilnahme an Informatik-Veranstaltungen und stellt einen Coach zur Verfügung, der den jungen Informatikerinnen mit Tipps zur Seite steht.

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Markus M Frey und Conny Liegl
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Linguistik-Konferenz KONVENS 2010 in Saarbrücken

Mittwoch, 1. September 2010

Vom 6. – 8. September treffen sich auf dem Saarbrücker Campus Sprachwissenschaftler, um sich auf der zum 10. Mal stattfindenden KONVENS 2010 über den Stand der Forschung auf dem Gebiet der maschinellen Sprachverarbeitung  auszutauschen. Rund 30 Beiträge aus verschiedenen Bereichen der Sprachverarbeitung werden sich mit einem Schwerpunkt auf semantische Methoden in der Sprachverarbeitung befassen. Erwartet werden u.a. Vorträge von Ed Hovy (ISI Los Angeles), Anette Frank (Universität Heidelberg) und Gerhard Weikum (Max-Planck-Institut für Informatik). Die Konferenz wird von der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, Sektion Computerlinguistik, und dem Fachbereich für Computerlinguistik & Phonetik der Universität des Saarlandes ausgerichtet. Sie findet alle zwei Jahre statt.

Nähere Informationen mit Programm und Anmeldemöglichkeit unter: www.konvens2010.de

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MIT Auszeichnung für ehemaligen Saarbrücker Informatik-Absolvent

Montag, 30. August 2010

Zum zweiten Mal nach 2009 zählt mit Andrey Rybalchenko ein ehemaliger Informatik-Forscher aus Saarbrücken laut Massachusetts Institute of Technology (MIT) zu den 35 wichtigsten Forschern und Erfindern weltweit. Der 32-jährige hatte bis vor kurzem an der Universität des Saarlandes und dem Max-Planck-Institut für Softwaresysteme geforscht und dort auch promoviert. Inzwischen ist er Professor für Theoretische Informatik an der Technischen Universität München. Zuvor hatte er zwischen 2007 und 2009 am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme die Forschergruppe zum Thema Verifikation geleitet. Als erster Verteter der Universität des Saarlandes hatte Prof. Michael Backes 2009 den “TR 35″ des MIT erhalten. Mit dem TR 35 zeichnet das MIT alljährlich weltweit 35 junge Forscher aus, die herausragende Forschungsarbeiten vorweisen können.

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Prof. Hans-Peter Seidel: “Informatik steht vor Paradigmenwechsel”

Donnerstag, 19. August 2010

Der Sprecher des Exzellenzclusters “Multimodal Computing and Interaction”, Prof. Hans-Peter Seidel, hat anlässlich der Präsentation  der Buchpublikation “Wirtschaftsstandort Saarland” in Saarbrücken in Anwesenheit von Ministerpräsident Peter Müller auf die herausragende Bedeutung der Informatik für das  Saarland hingewiesen. Das Land habe frühzeitig die Bedeutung der Informatik für das Zusammenwachsen einer globaler werdenden Welt erkannt. Noch vor 10 – 15 Jahren hätten Suchmaschinen wie Google  am Anfang ihrer Entwicklung gestanden, seien Anwendungen wie Google’s  Street View wie eine Utopie erschienen, hätten soziale Netzwerke nicht existiert. Dies alles zeige, wie sehr die Informatik in vielen Lebens- und Geschäftsbereichen Einzug gehalten habe. Nach Einschätzung von Hans-Peter Seidel stehe die Informatik vor einem tief greifenden Paradigmenwechsel:  “In der Vergangenheit hat die Informatik sehr viel gerechnet und dadurch Informationen neu erzeugt. Inzwischen steht das Wissen der Welt in weiten Teilen in unterschiedlichster digitaler Form zur Verfügung. Das Wissen ist also vorhanden, was fehlt, sind die geeigneten Mittel und Wege, dieses Wissen verfügbar zu machen, um es sinnvoll zu nutzen,” sagte  Seidel. Übertragen auf  den Forschungsansatz des Exzellenzclusters  “Multimodal Computing and Interaction” bedeutet dies nach seiner Ansicht ebenfalls einen Neuansatz: “Traditionell haben wir versucht, die Realität  zu simulieren, jetzt versuchen wir, die Realität in den Computer  hineinzuziehen, die Daten zu analysieren,  Strukturen in diesen Daten zu erkennen und diese dann verfügbar zu machen für neue Anwendungen.”

Die Online-Ausgabe des dreisprachigen Buches zum Wirtschaftsstandort  Saarland sowie der zugehörige Imagefilm sind abrufbar unter www.ebn24.com

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Drei saarländische Professoren unter den TOP 30 der deutschen IT

Dienstag, 17. August 2010

Mit August-Wilhelm Scheer, Prof. Michael Backes sowie Prof. Wolfgang Wahlster finden sich gleich drei Professoren der Universität des Saarlandes unter den TOP 30 der wichtigsten Persönlichkeiten der deutschen IT. Das Ranking stammt von der führenden Fachzeitschrift “Computerwoche”, die die Liste der TOP-IT Manager erstmals veröffentlichte. Hinter SAP-Mitbegründer Hasso Plattner belegte Bitkom Chef und der seit 2006 emeritierte  August-Wilhelm Scheer Platz 2. Prof. Michael Backes, der jüngst mit einem Programm für das “Vergessende Internet” bundesweit für Aufsehen sorgte, erreichte Platz 16 der Rangliste. DFKI Direktor Wolfgang Wahlster findet sich als einer profiliertesten und einflussreichsten Forscher für Künstliche Intelligenz auf Platz 27. Einige Namen der Liste dürften dagegen zurecht Fragen aufwerfen. Etwa René Obermann als Chef der Deutschen Telekom, dem man großen Einfluss in Verbänden zuspricht. Diskussionswürdig scheint auch die Platzierung von Leopold Stiefel, einem der Mitbegründer des Media Marktes auf Platz 46. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner wurde für ihren Teilerfolg bei der Auseinandersetzung mit Google um Street View mit Platz 47 geehrt.

Die komplette Rangliste mit Kriterien zur Auswahl ist nachzulesen unter: www.computerwoche.de/top50

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Wie sicher sind EPostBriefe ?

Mittwoch, 11. August 2010

Dr. Dominique Unruh, Leiter der Forschungsgruppe “Cryptographic Protocols” im Fachbereich Informatik der Universität des Saarlandes, hält den EPostBrief  der Deutschen Post unter bestimmten Bedingungen für sicherheitskritisch. “Es gibt zwei potenzielle Gefahrenwege”, so Unruh. “Zum einen die eigentliche Verschlüsselungskette sowie der Computer des Kunden selbst. Es wäre durchaus möglich, dass Schadsoftware auf dem Computer des Kunden entweder Briefe mitlesen oder aber bereits signierte Briefe in fremdem Namen für Spam-Attacken missbrauchen könnte. Auch im technischen Ablauf des EPost Verfahrens ergeben sich mögliche Sicherheitslücken. Zunächst versendet der Kunde seinen Brief verschlüsselt an die Deutsche Post. Damit ist zwar der Schutz vor Angreifern gegeben, allerdings liegt der Brief nach Versand eine gewisse Zeit unverschlüsselt auf den Servern der Post, bevor dieser weiterverarbeitet wird. “Hacker könnten diese Sicherheitslücke nutzen und sich Zugriff auf Briefdaten des Kunden verschaffen. Ein solcher Hackerangriff ist nicht auszuschließen, ” so Unruh.

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Informatik-Umfeld nicht attraktiv genug ?

Donnerstag, 5. August 2010

Anmerkungen zum Artikel “Minister staunt im Rechenzentrum”, Saarbrücker Zeitung vom 27. Juli 2010

Der überragende Ruf der Saarbrücker Informatik steht auch unter Politikern außer Zweifel. Doch wie steht es mit den strukturellen Gegebenheiten des Wirtschaftsstandortes Saarland ? Andreas Crauser hat hier eine ganz persönliche Meinung:

“Seit Jahren hören wir immer wieder die Frage, warum es so schwer ist, Mathematiker und Informatiker ins Saarland zu locken. Wirtschaftsminister Hartmann stellt sogar Folgendes fest: “Jeder Deutsche, der Informatik studieren möchte, müsste auf allen Vieren nach Saarbrücken gekrochen kommen.” Nun, Herr Hartmann, da kann ich Sie beruhigen: Die Informatik in Saarbrücken gehört schon seit Jahrzehnten zu den Top-3-Universitäten Deutschlands. Es gibt auch kein Problem, Informatik-Studierende ins Saarland zu locken, sie bleiben nur leider nicht. Wo ist also das Problem? Wenn man sich zurzeit die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Saarland auch Sicht eines Informatikers anschaut, dann beobachtet man Folgendes: Wir haben im Saarland nur wenige “Leuchttürme”, also große Firmen, in deren Umfeld sich dann oft Kleinbetriebe und Mittelstand ansiedeln. Man hat es auch in der Vergangenheit nicht geschafft, weitere Großunternehmen im IT-Bereich hier anzusiedeln. Die Kommunen und das Land betreiben alle ihre eigene Ansiedlungspolitik. Eine solche Zersplitterung stärkt den Standort nicht. Zu jedem attraktiven Wirtschaftsstandort gehört auch ein attraktives Lebensumfeld, also eine Stadt, die in Infrastruktur und Kultur investiert. Ansonsten sollte sich auch jedes Unternehmen, das angeblich keine guten Leute bekommt, mal fragen, ob es auch marktübliche Löhne bezahlt.”

Andreas Crauser, Saarbrücken

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Homepage des Kompetenzzentrums Informatik nach Relaunch online

Dienstag, 3. August 2010

Die Homepage des Kompetenzzentrums Informatik ist nach einem inhaltlichen und gestalterischen Relaunch ab sofort online. Erstmals ist eine direkte Verknüpfung zum Weblog der Saarbrücker Informatik vorhanden, die Medienseite wurde deutlich ausgebaut und soll jetzt die Bandbreite der Kompetenzen von Partnern und Kooperationen der Saarbrücker Informatik widerspiegeln.

Die Adresse blieb unverändert und lautet www.informatik-saarland.de

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Auf allen Vieren nach Saarbrücken

Freitag, 30. Juli 2010

Die einen, wie der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber, erwarten in wenigen Jahren eine Fusion von Bundesländern, darunter auch des Saarlandes, während Politiker wie der saarländische Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, Christoph Hartmann, das Saarland auffordert, es müsse endlich offensiver zu seinen Stärken stehen. Dazu zählt Hartmann insbesondere die Saarbrücker Informatik, von der er mit Stolz bemerkt.:”Jeder Deutsche, der Informatik studieren möchte, müsste auf allen Vieren nach Saarbrücken gekrochen kommen”, und ergänzt seine Ausführungen um die Feststellung über die Qualität der Forschungseinrichtungen auf dem Saarbrücker Campus: “Die gibt es in so einer Quantität und in so einer Qualität nirgends sonst in Deutschland.”

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Überragendes Presse-Echo auf Ankündigung von Saarbrücker Kryptographie Forscher Michael Backes

Mittwoch, 21. Juli 2010

Kaum hatte Innenminister Thomas de Maizière Ende Juni die Eckpunkte für eine deutsche Netzpolitik vorgestellt und sich darin für einen “digitalen Radiergummi” für das Internet ausgesprochen, überraschte nur wenige Tage danach der Saarbrücker Informatik Prof. Michael Backes die Fachwelt mit der Ankündigung eines Software-Prototyps, mit dem die Vision vom Verfallsdatum für digitale Daten im Internet endlich Wirklichkeit werden soll. Kein Wunder, dass die Saarbrücker Kryptographie-Forscher um den einst jüngsten deutschen Informatik Professor und dessen Nachwuchsforscher Markus Dürmuth und Sebstian Gerling mit ihrer Ankündigung in den deutschen Medien ein überragendes und durchweg positives Echo auslösten.  In seltener Einmütigkeit kommentierten Tages- und Fachmedien die Bemühungen der Saarbrücker Forscher, mit der die Selbstbestimmung im Netz endlich ein Stück näher rückt. Die Tragweite dieser  Entwicklung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, kann sie doch die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook und Co. zukünftig grundsätzlich verändern: “Wir manipulieren nicht Facebook, sondern die Dateien,” bringt es Michael Backes auf den Punkt. Was den Ansatz der Saarbücker Informatiker so genial erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass sich die Kontrolle über digitale Daten auf alle denkbaren Modalitäten wie Text, Bild, Video oder Graphik erstreckt. Dieser umfassende Ansatz ist sicher kein Zufall, ist Michael Backes als Principal Investigator doch Teil des am Saarbrücker Campus etablierten Exzellenz Clusters “Multimodal Computing and Interaction”, dessen Ziel nicht zuletzt darin besteht, Daten unterschiedlicher Modalitäten effizient und robust zu erfassen, zu verarbeiten und darzustellen. Mit dem in der Öffentlichkeit viel beachteteten Vorstoß von Michael Backes erhält der Exzellenz Cluster Ansatz jetzt eine innovative Erweiterung seiner eigenen Forschungsziele. Die Saarbrücker Informatik hat damit wieder einmal unter Beweis gestellt, dass sie zu Recht als “Pacemaker” der deutschen Informatikforschung gilt. (my)

Prof. Dr. Michael Backes

Presse-Quellen: www.sueddeutsche.de, www.welt.de, business-panorama.de, www.macnews.de, www.schattenblick.de, www.itespresso.de, www.dradio.de, www.nzz.ch, www.az-web.de, ww.maschinenmakt.de, www.fnp.de, www.netzwelt.de, www.computerwelt.de, www.krone.at

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